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Brauchen Sie Ihren Zufahrtsweg befestigen, um ihn mit Pkw zu befahren? Oder möchten Sie im Garten sichere Gehwege als unsichtbaren Bestandteil des Rasens einrichten? Die Verlegung der Rasengitter hilft Ihnen, diese Probleme zu lösen.
Sie möchten Ihre Einfahrt mit Rasengittern befestigen oder einen stabilen PKW-Stellplatz im Garten schaffen, ohne die Grünfläche zu versiegeln? In dieser Anleitung erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Kunststoff-Rasengitter verlegen, damit der Untergrund dauerhaft belastbar bleibt und nicht absackt.
Ausblick auf zerfahrenen Rasen kann den Eindruck von Ihrem Außenraum völlig verderben. Wenn es regnerisch ist, kann man im Matsch ausrutschen und sich das neue Kleid schmutzig machen oder sogar eine Verletzung zuziehen.
Dabei bieten sich als Lösung nicht nur Betonsteine, die die Oberfläche austrocknen und Pflanzen Wachstumsraum nehmen. Wir möchten Ihnen zeigen, wie sich der Untergrund befestigen und für Kfz befahrbar machen lässt, ohne sich dabei einen verwüsteten Rasen anschauen zu müssen.
Rasengitter finden breite Anwendung um Einfamilienhäuser herum oder im öffentlichen Raum. Ihr Vorteil sind Preisgünstigkeit und lange Lebensdauer. Die häufigsten Anwendungsfälle der Rasengitterplatten sind:
Zunächst die Fläche vermessen und markieren, wo die Rasengitterplatten einzubauen sind, um sich eine Vorstellung zu machen, wie viel Material erforderlich ist. Die Länge der Platten lässt sich beliebig anpassen, als Werkzeug eignen sich z.B. Winkelschleifer (Flex) mit passender Scheibe für Kunststoff oder Betonsäge.
Vor dem Gittereinbau muss die entsprechende Fläche hergerichtet werden. Die obere Bodenschicht ist bis zur Tiefe von 20 cm zu beseitigen, damit die Rasengitterplatten nicht aus dem angrenzenden Gelände herausragen. Dazu müssen Sie keine schweren Maschinen mieten. Ein ganz normaler Spaten reicht.
Die ausgehobene Menge hängt von zwei Faktoren ab: Tragfähigkeit des Untergrundes und Bodenart. Bei normalem Untergrund sind 20-30 cm Erdreich abzutragen, bei schweren tonigen Böden sind es 30 cm. Der Untergrund muss begradigt werden: Unebenheiten würden Ihnen später Probleme beim Rasenmähen machen.

Untergrund verdichten (z.B. mit Walze) und sich nochmals überzeugen, dass die hergerichtete Fläche eben ist. Dazu Libelle und ganz normale Holzbretter verwenden. Das Gefälle im Aushub sollte nicht größer sein als beim Gelände rundherum. Bei Errichtung eines Stellplatzes sollte das Gefälle nicht 5 % überschreiten.

Wenn Sie auf dem Zufahrtsweg Unkrautwuchs verhindern wollen, kann auf den verdichteten Untergrund Vlies verlegt und darauf wieder Erdreich aufgeschüttet und verdichtet werden. Sofern Sie ein mäßig geneigtes Gelände befestigen, ist das Material in Gefällerichtung zu verlegen.
TIPP: Wählen Sie so ein Vlies, das höheren Belastungen und Bodenprozessen standhält. Zum Beispiel das Trennvlies Geomatex RPES mit einem Flächengewicht von 300g.
Auf den vorbereiteten Untergrund Kiessand einbringen und verteilen (Korngröße 0/32 oder 0/63), Höhe ungefähr 20 cm. Die Aufschüttung richtig verdichten.
Die Ebnungsschicht aus Kiessand sollte etwa 4 cm hoch sein. Das Material ist wieder zu verdichten und einzuebnen. Auf diese Schicht wird das Rasengitter verlegt.

Die Rasengitterplatten werden vollflächig von der höchstgelegenen zur niedrigsten Stelle verlegt. Die Platten werden durch einfaches „Zusammenklicken“ des integrierten Klicksystems verbunden. Beim Zusammenklicken sind die Platten schräg zu halten.

Die verlegten Rasengitterplatten mit ausreichend humussiertem Erdreich verfüllen und abschließend Gras aussäen. Das wachsende Gras bedeckt die Platten und schafft die vollkommene Illusion einer natürlichen Oberfläche.

Verlegevorgang für Rasengitter
| Schritt | Was wird gemacht? | Warum ist das wichtig? (Lösung) | Material / Werkzeug |
| 1. Planung | Verlegefläche sorgfältig vermessen & markieren | Verhindert Materialmangel und schiefe Kanten. | Maßband, Richtschnur, Spaten |
| 2. Aushub | 20–30 cm Boden abtragen | Schafft Platz für einen frostbeständigen Rasengitter-Unterbau. | Schaufel, kleiner Bagger oder Spaten |
| 3. Vorbereitung | Untergrund planieren & verdichten | Verhindert, dass die Fläche später unter PKW-Last absackt. | Walze oder Rüttelplatte |
| 4. Trennschicht | Bauvlies verlegen (fakultativ) | Trennt Schichten und hilft, Unkraut unter Rasengittern zu vermeiden. | Geotextil / Trennvlies |
| 5. Tragschicht | Kiessand einbringen (ca. 20 cm) | Macht den Rasen befahrbar und sorgt für Wasserabfluss. | Schotter / Kiessand (0/32 oder 0/63) |
| 6. Feinplanum | Ebnungsschicht anlegen (ca. 4 cm) | Erstellt eine perfekt ebene Basis für die Rasengitter aus Kunststoff. | Feiner Kiessand oder Splitt |
| 7. Montage | Rasengitterplatten verlegen & klicken | Sorgt für eine geschlossene, hochbelastbare Oberfläche. | Kunststoff-Rasengitter |
| 8. Finish | Rasengitter verfüllen & einsäen | Schützt die Gitter vor UV-Licht und sorgt für die grüne Optik. | Humus / Mutterboden, Grassamen |
Rasengitter verlegen im Video: Die praktische Anleitung für Ihr Projekt [Video]
Für Verlegebeispiele zu Rasengitterplatten schauen Sie sich die nachstehende Videoanleitung an.
Kaufinteressenten für Rasengitterplatten wenden sich an uns mit verschiedensten Fragen. Die Antworten auf die häufigsten Fragen haben wir für Sie übersichtlich zusammengefasst:
Die Rasengitterplatten sind fest genug, um sie sogar für Notwege für Feuerwehrfahrzeuge zu nutzen. Befahren mit Pkw wird die Platten weder verformen noch anderweitig beschädigen. Wenn trotzdem Risse eintreten, ist meistens die niedrige Tragfähigkeit des Untergrundes schuld. Vergewissern Sie sich vor der Plattenverlegung, dass der Untergrund genug verdichtet worden ist.
Wir haben einen eigenen Rasengittertest vorgenommen: Wir haben die Platten einfach auf einen Feldweg gelegt, nicht verankert und mehrmals mit einem Pkw überfahren. Auch bei höherer Geschwindigkeit behielten die Rasengitterplatten ihre ursprüngliche Form.
Rasengitter werden aus beständigem Material hergestellt, das niedrigen Temperaturen bis -50 °C standhält. Den üblichen Winterfrost halten sie daher problemlos aus.
Ja, es ist jedoch die Neigung wichtig. Die angebotenen Rasengitterplatten eignen sich für Böschungen bis zu ca. 10° Neigung.
Das Problem kann die falsche Verfüllhöhe bei Verlegung der Rasengitter sein. Wenn das eingebrachte Erdreich die Plattenoberkante übersteigt, wird es mit der Zeit „ausgefahren“. Bei niedrigen Temperaturen friert die Oberfläche (samt Platten) an. Die Reifen stützen sich dann nur an der Wabenwand und können ausrutschen.
Wenn Sie die Platten mit erforderlicher Erdreichmenge verfüllen, wird das Begehen oder Befahren nicht einmal im Winter eingeschränkt. Die Verfüllung muss bis zur Plattenoberkante reichen. Es wird eine Nachverdichtung des eingebrachten Erdreichs empfohlen.

Die Wabenweite beträgt ca. 60 mm. Wenn das Rasengitter mit ausreichender Menge Boden (Lehm oder Kies) verfüllt wird, drohen keine Unfälle wie Verstauchung oder „Steckenbleiben“ in den Waben. Daher werden die Rasengitter oft zur Bodenbefestigung auf Kinderspielplätzen genutzt.
Bei der Einrichtung eines Zufahrtsweges werden die Rasengitterplatten in die Oberfläche eingesenkt, es sind keine Rasenkanten notwendig. Sofern Sie im Garten einen Gehweg bauen möchten, können Rasenkanten aus Kunststoff verwendet werden, um das Durchwachsen des Grases zu verhindern. Erfahren Sie, wie Sie Rasenkanten setzen können.
Die Stellplätze können mit Markierkappen markiert werden, die sich einfach in vorgesehene Löcher in den Platten stecken lassen und als Richtungsweiser oder Orientierungshilfe für die kommenden Kraftfahrer dienen.
Möchten Sie mehr wissen? Lesen Sie unseren Artikel, ob Rasengitter oder Pflastersteine zur Befestigung der Einfahrt geeignet sind. Oder kontaktieren Sie unsere Fachleute, die Ihnen gerne weitere Ratschläge geben oder mit Auswahl der Platten helfen.
Das Rasengitter-Verlegen ohne Unterbau ist nur für reine Gehwege oder temporäre Flächen zu empfehlen. Für einen dauerhaften befahrbaren Stellplatz ohne Unterbau fehlen die Stabilität und die Drainage, was zu Matsch führt. Erfahrungen zeigen, dass Gitter direkt auf dem Rasen mit der Zeit versinken.
10. Kann man Rasengitter direkt auf Rasen verlegen?
Theoretisch ja, aber die Belastbarkeit ist minimal. Wer seinen Rasen befahrbar machen will, sollte zumindest die Grasnarbe abtragen und eine dünne Splittschicht (Ebnungsschicht) verwenden.
11. Wie hoch sind die Rasengitter-Verlegen-Kosten?
Die Kosten hängen stark vom Material (Beton vs. Kunststoff) und dem gewählten Unterbau ab. Kunststoff-Gitter sind in der Anschaffung oft günstiger und durch das geringe Gewicht einfacher in Eigenregie zu verlegen, was Lohnkosten spart.
Wer seine Einfahrt oder seinen Stellplatz dauerhaft befahrbar machen möchte, ohne auf eine grüne Optik zu verzichten, trifft mit Kunststoff-Rasengittern eine kluge Wahl. Die Verlegung ist mit etwas handwerklichem Geschick gut in Eigenregie durchführbar und spart damit einen Großteil der Kosten.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt im richtigen Unterbau: Eine sorgfältig verdichtete Schotterschicht von 20–30 cm, ein optionales Trennvlies gegen Unkraut und eine ebene Splittbettung sorgen dafür, dass die Gitter dauerhaft stabil bleiben und nicht absinken.
Wer diesen Aufwand scheut und die Gitter direkt auf dem Rasen verlegt, riskiert, dass die Fläche bei Regen im Matsch versinkt und die Gitter sich mit der Zeit setzen.
Richtig eingebaut sind Rasengitter frostbeständig, langlebig und sogar für Feuerwehrfahrzeuge belastbar. Nach der abschließenden Bepflanzung mit Grassamen fügen sie sich optisch nahtlos in die Grünfläche ein, eine wasserdurchlässige, pflegeleichte und naturnahe Alternative zu Beton oder Asphalt.
Unser Profipersonal hilft Ihnen bei der Auswahl und erklärt Ihnen alle Möglichkeiten und Vorgehen zur Anwendung der angebotenen Produkte.
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