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Dachbegrünung (Tschechien, Brünn, 2023)

Ein Beispiel für die Ausführung einer extensiven Dachbegrünung im Stadtteil Brünn-Líšeň, die auch in Anwesenheit unserer Kollegen durchgeführt wurde. Lesen Sie ihre Eindrücke aus der Praxis und sehen Sie, wie gelungen das Projekt umgesetzt wurde.

Über die Vorteile extensiver Dachbegrünungen wurde bereits viel berichtet. Einer der häufigsten Gründe für die Umsetzung einer Dachbegrünung ist auch der ästhetische Aspekt – wachsende Pflanzen können nach und nach ungenutzte oder weniger ansprechend wirkende Dachflächen überdecken und so die Gesamtwirkung des Gebäudes verbessern.

Mit diesem Ziel gingen auch die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Brünn-Líšeň an die Umsetzung der Dachbegrünung heran.

Die Umsetzung wurde im Juni 2023 abgeschlossen. Frau Veronika, eine der Initiatorinnen und zugleich eine der Akteurinnen des Projekts, teilte mit uns ihre Erfahrungen und Fotos des fertigen Gründachs.

1. Veronika, wie ist die Idee zur Dachbegrünung eigentlich entstanden?

Seit dem Bau des Wohnhauses im Jahr 2008, in das wir später eingezogen sind, war das Gebäude zur Belüftung der Tiefgarage ein störendes Element in der nach und nach begrünten Beete.

In den letzten Jahren setzt sich die Begrünung nicht nur von Beeten, sondern auch von ungenutzten Flachdächern und Terrassen immer stärker durch.

Dieser Trend hat uns schließlich dazu gebracht, dass wir bei der Eigentümerversammlung im letzten Jahr die Installation eines Gründachs auf diesem Gebäude vorgeschlagen und beschlossen haben.

 

2. Was musste vor der eigentlichen Ausführung gelöst werden?

Vor der Installation mussten wir die Attika der bestehenden Blechabdeckung so anpassen, dass sie den Aufbau des Gründachs mit ca. 10 cm Stärke aufnehmen konnte.

Dies haben wir mit gebogenen Aluminium-L-Profilen gelöst, die an drei Seiten des Dachumfangs angebracht wurden. Die Seite zur Regenrinne blieb offen. Dort setzten wir während der Installation perforierte L-Profile ein, die speziell für Gründächer vorgesehen sind, damit überschüssiges Wasser bei Starkregen zuverlässig abgeleitet werden kann.

Da das Dach funktionstüchtig war und nirgendwo Wasser eindrang, nahmen wir keine weiteren Anpassungen vor (z. B. zusätzliche Abdichtung). Den Zugang zum Dach organisierten wir über eine Leiter, über die wir sämtliches Material nach und nach von Hand hinaufgetragen haben.

3. Gab es während der Bauausführung Schwierigkeiten? Worauf sollten Interessierte achten, die ein Gründach planen?

Die Umsetzung war relativ einfach. Die einzige Herausforderung war das heiße, sonnige Wetter, bei dem sich die Noppenfolie sehr schnell weich wurde, wodurch die Steifigkeit der Noppen nachließ und die Folie nicht mehr begehbar war.

Daher gingen wir schrittweise vor: Wir legten jeweils einen Streifen Folie aus, bedeckten ihn mit einer Trennlage aus Geotextil und darauf wurde das Substrat verteilt.

So arbeiten wir Streifen für Streifen, den letzten installierten wir direkt von der Leiter aus. Die Verlegung der Sedummatten erfolgte eine Woche später und verlief ohne Probleme. In den ersten Tagen bewässerten wir das Dach jeden Abend. Danach folgten einige Regentage, sodass keine zusätzliche Pflege nötig war. Zwei Wochen später begannen die Pflanzen zu blühen.

Wie bewerten Sie den Gesamtaufwand der Umsetzung?

Den ersten Teil haben wir zu dritt installiert – gemeinsam mit Nachbarn aus dem Haus. Die Verlegung der Matten führte ich anschließend zusammen mit Kollegen von GEOMAT durch, die dadurch auch die Gelegenheit hatten, das gelieferte Material in der Praxis auszuprobieren.

Extensives Gründach in Lisen

Weitere Bilder finden Sie in der Galerie unten.

Planen Sie den Bau eines Gründachs auf Ihrem Haus?

Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne, welches Material Sie benötigen und wie Sie bei der Umsetzung vorgehen sollten.

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